Ein Nachmittag, der nach Kaffee, Kuchen und Gemeinschaft schmeckte

Am 31. Mai 2026 hieß es im Bürgertreff Waldacker wieder: „Kaffee kocht, Kuchen steht bereit – wer kommt, hat schon gewonnen!“ Die Quartiersgruppe Waldacker lud zu ihrem vierteljährlichen Café-Nachmittag ein – und über 40 gut gelaunte Gäste aus ganz Rödermark folgten dieser Einladung.

Zugegeben: Es hätten vielleicht ein paar Stühle mehr besetzt sein können. Doch bei dem derzeitigen Überangebot an Veranstaltungen, Festen und Freizeitmöglichkeiten hätte selbst der beste Eventmanager Mühe, mit allem gleichzeitig zu konkurrieren. Umso schöner war es, dass sich dennoch viele auf den Weg gemacht haben – und diejenigen, die da waren, konnten sich über einen entspannten, geselligen und rundum gelungenen Nachmittag freuen.

Kaffee, Kuchen und ganz viel Herz

Wer den Bürgertreff betrat, wurde sofort von einem Duft empfangen, der jedem Bäcker Konkurrenz macht: frisch gebackene Köstlichkeiten, soweit das Auge reicht! Apfelkuchen in verschiedenen Variationen (man munkelt, jeder hat seine persönliche Lieblingsfrucht), fruchtige Preiselbeer-Torten, Erdbeer-Käse-Kuchen, „versunkener“ Apfelkuchen sowie Windbeutel, Waffeln und frischer Obstsalat, und das Ganze mit und ohne Sahne.

Dazu gab es Kaffee ohne Ende – was gerade bei lebhaften Gesprächen auch dringend nötig war. Denn wer einmal ins Plaudern kommt, merkt oft erst beim dritten Nachschenken, wie schnell so ein Nachmittag vergeht.

Das Beste daran: All diese Leckereien gab es gegen eine Spende. Und die kommt einem guten Zweck zugute – nämlich dem Stadtteil selbst. Ob neue Sitzgelegenheiten, liebevoll bepflanzte Kübel oder andere Ideen zur Verschönerung Waldackers: Jeder Euro fließt zurück in die Gemeinschaft. Genuss mit gutem Gewissen – besser geht’s kaum!

Mehr als nur Kaffee: Ein Ort der Begegnung

Die Café-Nachmittage – ob Winter-, Frühlings-, Sommer- oder Martins-Café – sind längst mehr als nur ein kulinarischer Treffpunkt. Sie sind ein Ort, an dem man sich begegnet, ins Gespräch kommt, Neuigkeiten austauscht und gemeinsam Zeit verbringt.

Auch wenn sich das Angebot vor allem an die Waldackerer Bürgerinnen und Bürger richtet, sind Gäste aus allen Stadtteilen ausdrücklich willkommen. Und genau diese Mischung macht den besonderen Charme aus: vertraute Gesichter, neue Bekanntschaften und immer ein offenes Ohr füreinander.

 

Engagement, das sichtbar wird

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die erstmalige Präsentation der bisherigen Projekte der Quartiersgruppe. Auf zwei Bildertafeln konnten sich die Besucherinnen und Besucher davon überzeugen, was in Waldacker bereits alles bewegt wurde – und da kam so mancher ins Staunen.

„Ach, das gehört auch dazu?“ – „Das habt ihr gemacht?“ – Solche Sätze waren keine Seltenheit. Die Tafeln machten deutlich: Hier wird nicht nur geredet, sondern tatkräftig angepackt.

Ein Team, das einfach funktioniert

Wer einen Blick hinter die Kulissen wagte, sah schnell: Hier ist ein eingespieltes Team am Werk. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatten den Bürgertreff wieder mit viel Liebe in ein gemütliches Café verwandelt. Ob an der Kuchentheke, in der Küche oder beim Service – alles lief wie am Schnürchen.

Mit Routine, Herzblut und einer guten Portion Humor wurde dafür gesorgt, dass sich alle Gäste rundum wohlfühlen konnten. Und wer genau hinsah, entdeckte hier und da ein verschmitztes Lächeln oder einen kleinen Spaß am Rande – denn auch das gehört in Waldacker einfach dazu.

Fazit: Ein kleiner Nachmittag mit großer Wirkung

Auch wenn die Runde diesmal etwas kleiner war – die Stimmung war umso größer. Es wurde gelacht, erzählt, geschlemmt und gemeinsam Zeit genossen. Genau das ist es, was die Café-Nachmittage im Quartier Waldacker ausmacht: ein bisschen wie ein Wohnzimmer für den ganzen Stadtteil.

Und wer jetzt denkt: „Beim nächsten Mal bin ich dabei!“ – der hat genau die richtige Einstellung. Denn eines ist sicher: Kaffee wird es genug geben. Und Kuchen sowieso. 😉

Bilder: Lydia Hopp, Kristina Kasperczyk, Johannes Ohnesorg

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