Radtour nach Heubach mit Picknick am Hexenhäuschen

Datum: 04.09.2026
Wetter: Bestes Radlerwetter, lediglich der Gegenwind hatte offenbar etwas gegen unseren Ausflug.
Teilnehmer: 21 gut gelaunte Radlerinnen und Radler
Tourenleiter: Gerhard Elsesser
Schlussmann und Fotograf: Reinhold Harnoth
Besonderheiten: Keine nennenswerten Vorkommnisse… na ja, fast keine.

Auf zur Hexe!

Pünktlich um 11:00 Uhr startete die Gruppe am Umspannwerk in Ober-Roden. Die Waldackerer hatten sich bereits um 10:30 Uhr am Bürgertreff in Waldacker eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Informationen zum Tourenverlauf setzte sich der Tross in Bewegung.

Die Strecke führte zunächst über Eppertshausen, Münster, Altheim und Groß-Umstadt in Richtung Heubach. Dabei zeigte sich der Gegenwind von seiner hartnäckigen Seite. Offenbar wollte er testen, wie ernst es die Gruppe mit ihrem Vorhaben meinte. Doch die 21 Radlerinnen und Radler ließen sich davon nicht beeindrucken und traten tapfer weiter in die Pedale.

Heubach wurde durchfahren, doch kurz danach kam es am Kneipp-Wasserbecken zu einem ungeplanten Zwischenstopp: Eine Reifenpanne sorgte für eine kurze Unterbrechung der Fahrt. Glücklicherweise befanden sich mehrere fachkundige „Pannenhelfer“ in der Gruppe, die den Schaden routiniert und zügig behoben. Nach dieser kurzen Reparaturpause konnte die Tour ohne größere Verzögerung fortgesetzt werden.

Danach wurde es dann richtig sportlich. Über verschiedene Waldwege ging es bergauf zum Hexenhäuschen. Rund 160 Höhenmeter wollten bezwungen werden. Teilweise stieg die Strecke mit stolzen 11 Prozent an, was bei einigen die Frage aufwarf, ob die Tour als Radtour oder als Bergprüfung angemeldet worden war. Doch die Herausforderung wurde von der Gruppe mit großem Einsatz angenommen, und schließlich wurde das Tagesziel erreicht: das idyllisch gelegene Hexenhäuschen auf rund 330 Metern Höhe, einsam mitten im Wald.

Bergab mit Aussicht

Nach der Rast stand zunächst noch eine letzte kleine Steigung an. Danach begann der entspannte Teil der Tour. Über Waldwege ging es stetig bergab.

Besonders beeindruckend war ein Zwischenstopp am Waldrand. Von dort bot sich ein herrlicher Fernblick auf den Vulkankegel Otzberg, die Neunkirchner Höhe, den Felsberg (514 m), den Melibokus (517 m) und den Frankenstein (420 m). Ein Panorama, das viele Kameras und Smartphones in Aktion versetzte.

Nur wenig später wartete bereits das nächste Highlight: eine etwa 10 bis 15 Meter lange Hängebrücke. Sie überspannt eine kleine Schlucht und wurde selbstverständlich von einigen  der Gruppe neugierig begangen. Für einige war dies mindestens genauso spannend wie die vorangegangenen Steigungen.

Anschließend ging es rasant bergab nach Groß-Umstadt. Auf dem Marktplatz wurde noch einmal eine Pause eingelegt. Bei Getränken und kleinen Stärkungen wurden die bisherigen Erlebnisse ausgiebig besprochen, bevor die Rückfahrt auf der bekannten Strecke Richtung Rödermark begann.

Fazit

Am Umspannwerk trennten sich schließlich die Wege der Teilnehmer. Einig waren sich jedoch alle: Diese Tour führte in eine Gegend, die viele bisher kaum oder sogar noch nie befahren hatten. Die abwechslungsreiche Strecke, die schönen Ausblicke, die sportlichen Herausforderungen und die gesellige Picknickpause machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Ein herzliches Lob geht an Gerhard Elsesser für die ausgezeichnete Planung und souveräne Durchführung der Tour sowie an Reinhold Harnoth für das Schlussfahren und die großartige fotografische WhatsApp Dokumentation.

Nächste Tour

Freitag, 11.09.2026

Dann geht es nach Darmstadt. Geplant ist eine Einkehr in ein türkisches Lokal.

Treffpunkt: 11:00 Uhr am Bahnhof Urberach

Bilder: Reinhold Harnoth Lilliane Lilliane Charak,Marina Wollenweber, Johannes Ohnesorg; Jürgen

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