Datum: 17. April 2026
Wetter: Angesagt waren 24 °C – geliefert wurden 24 °C. Bestleistung auch vom Wetterdienst!
Tourenleitung: Alfred Grohmann
Schlussmann: Reinhold Harnoth
Ein ganz besonderer Auftakt
Schon zu Beginn lag etwas Besonderes in der Luft – und damit meinen wir nicht nur Frühlingsduft und Sonnencreme. Nach langer, schwerer Krankheit war Monika Grohmann endlich wieder mit dabei. Die Freude darüber war groß, ehrlich und herzlich. Schön, dass du wieder in unserer Mitte bist, Monika!
Die Hinfahrt – Kilometer, Wälder und gute Laune
Gestartet wurde standesgemäß am 50. Breitengrad in Waldacker. Von dort rollte die Gruppe gut gelaunt über die Wingertstraße nach Messenhausen, weiter durch Dietzenbach und schließlich durch die idyllische Luderbachaue bei Dreieich Richtung Neu‑Isenburg.
Über klangvolle Namen wie Ginsterweg, Erika‑Kimpel‑Weg und entlang der Erlenbachaue ging es weiter. Spätestens am Mühlenweg und dem Försterwiesenweg war klar: Das ist keine Fahrt, das ist eine Erlebnisroute. Nach der Überquerung der A3 wartete am Kesselbruchweiher der erste Zwischenstopp – Zeit zum Durchatmen, Trinken und für fachkundige Gespräche über Gangschaltung, Reifenluftdruck und das Leben an sich.
Gestärkt setzte sich der Tross wieder in Bewegung: Miquelweg, Scheerwaldschneise, Wendelsweg – und dann war es geschafft. Das Tagesziel tauchte auf: Der Goetheturm.
Der Goetheturm – Hoch hinaus, zumindest gedanklich
Mit seinen 43,3 Metern ist der Goetheturm der höchste vollständig aus Holz gebaute Aussichtsturm Deutschlands. Er wurde 1931 errichtet, dem berühmtesten Frankfurter Sohn Johannes Wolfgang von Goethe gewidmet, 2017 tragisch zerstört und 2020 dank großem Bürgerengagement originalgetreu wieder aufgebaut.
Normalerweise belohnt er Mutige mit einem großartigen Blick über die Frankfurter Skyline und das Rhein‑Main‑Gebiet. Normalerweise.
Denn ausgerechnet an diesem Tag waren die Treppen wegen Reparaturarbeiten gesperrt. Die Aussicht blieb also am Boden – dafür war sie dort auch deutlich entspannter und schwindelfrei.
Einkehr unter dem Turm – Genuss mit Geräuschkulisse
Direkt unter dem Goetheturm kehrte die Gruppe im Lokal „Goetheruh“ ein. Bei bestem Sommerwetter wurde der Biergarten erobert. Auf den Tellern landeten echte Frankfurter Klassiker: Grüne Soße, Handkäs mit Musik, Rindswurst mit Kartoffelsalat und weitere Leckereien. Begleitet wurde das Ganze von Vogelgezwitscher – das allerdings tapfer gegen die Geräuschkulisse eines mobilen Kranwagens ankämpfen musste, der am Turm im Einsatz war. Natur trifft Technik, auch das ist Frankfurt.
Die Rückfahrt – Highlights zum Nachschlag
Tourenleiter Alfred hatte für den Rückweg noch einige Überraschungen parat. Zunächst ging es zum Maunzenweiher, danach weiter zum Jacobsweiher, besser bekannt als Vierwaldstädter See. Die kurze Pause dort nutzte Schlussmann Reinhold routiniert, um schon einmal die nächste Radtour anzukündigen – praktisch, wenn man die Zuhörer noch versammelt hat.
Am Königsbrünnchen im Clee’schen Wäldchen wurde noch einmal kurz gehalten, Ruhe getankt und die idyllische Atmosphäre genossen. Anschließend führte der Weg durch den Lerchesberg, eine der vornehmsten Wohngegenden Frankfurts – man fuhr entsprechend gesittet und bewundernd.
Entlang der Neu‑Isenburger Schneise ging es zurück nach Neu‑Isenburg, auf dem Radweg neben der L3317 weiter nach Götzenhain. Dort trennte sich die Gruppe, und alle rollten zufrieden in ihre jeweiligen Stadtteile zurück.
Schlusswort – Lob und Ausblick
Ein großes Lob an Alfred Grohmann für die hervorragende Tourenführung und an Reinhold Harnoth für das verlässliche Schlussfahren. Eine rundum gelungene Tour mit viel Natur, guter Stimmung, schönen Begegnungen und einer ordentlichen Portion Humor.
Schon vormerken: die nächste Tour!
Die kommende Radtour am 24.04. 2026 wird eine Picknick‑Tour in Richtung Offenbach – zum Schultheis‑Weiher oder zu den Rumpenheimer Kiesgruben. Dort wird ausgiebig gepicknickt, bevor es am Main entlang nach Klein‑Krotzenburg geht. Zum Abschluss kann man wählen: Eisköhler oder Waldcafé – kleine Stärkung inklusive. Gestartet wird am 11 Uhr am 50. Breitegrat in Waldacker
Bilder: Reinhold Harnoth, Johannes Ohnesorg, Marina Wollenweber, Lilliane Charak













Hallo Hans,
es kann keiner besser machen als DU. Wieder toll und treffend die Radeltour vom Freitag, den 17. April beschrieben. Kein Weiher, kein Weg ist zu kurz gekommen. Es waren einige neue, unbekannte Wege für die Mehrheit dabei.
Vielen lieben Dank für den Bericht. ♀️♂️♂️