Ein Nachmittag voller Wärme: Das Winter-Café im Bürgertreff Waldacker

Während am Sonntag, den 22. Februar 2026, der Regen an die Fenster des Bürgertreffs Waldacker klopfte, herrschte innen eine ganz andere Atmosphäre: die behagliche Wärme eines geselligen Kaffeenachmittags. Dem gut besuchten Martins-Café im November folgend, hatte die Quartiersgruppe Waldacker erneut zum Winter-Café eingeladen, und trotz des unbeständigen Wetters fanden über 70 Gäste aus Waldacker und den anderen Stadtteilen Rödermarks den Weg in den festlich geschmückten Treff.

Die Vorbereitungen für dieses Ereignis liefen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Unter der Regie von Ute Schmidt, der Leiterin des Ehrenamtes, wurde die Öffentlichkeit via Presse und Plakate über das Event informiert. Bei den monatlichen Treffen rief sie die Quartiersmitglieder erfolgreich zu Kuchenspenden auf. Ein eingespieltes Team machte die Planung dann konkret: Annemarie Eck kümmerte sich um die Beschaffung aller notwendigen Utensilien, während Ursula Roebke für das ansprechende Tischdekor verantwortlich zeichnete. So wurde der Bürgertreff bereits zwei Tage vor der Veranstaltung in ein einladendes Café verwandelt.

Das Herzstück des Nachmittags war zweifellos die überwältigende Auswahl an hausgemachten Köstlichkeiten. Elf verschiedene Kuchen und Torten, von engagierten Quartierlern und anderen Waldackerer Bürgern gebacken und kreiert, verwandelten die Theke in ein wahres Paradies für Naschkatzen. Das Angebot ließ keine Wünsche offen: Von klassischen Varianten wie versunkenem Apfelkuchen, Rüblikuchen, Käsekuchen und Kirschkuchen bis hin zu schmackhaften Kreationen wie Schmandkuchen, Zitronenkuchen oder einer Preiselbeer-Torte war für jeden Geschmack etwas dabei. Ergänzt wurde das Buffet durch Obstsalat, Windbeutel und frisch gebackene Waffeln, die sowohl vor Ort genossen als auch mit nach Hause genommen werden konnten.

Den reibungslosen Ablauf garantierte ein Team von acht Damen aus dem Quartier. Während vier von ihnen an der Theke die Gäste mit Kuchen und Kaffee versorgten, sorgten die anderen vier im Hintergrund für stets frisch gebrühten Kaffee und einen zügigen Abwasch. Ihre Mühe wurde mit großer Resonanz belohnt, denn die zahlreichen Besucher genossen sichtlich das gemütliche Miteinander.

Mehr als nur ein geselliger Nachmittag war das Winter-Café auch ein Zeichen gelebter Gemeinschaft. Der gesamte Erlös  kommt einem konkreten Projekt zugute: der Aufstellung weiterer Sitzbänke in Waldacker und somstige Stadtteilverschönerungen. So trägt die gemeinsam verbrachte Zeit und die genossene Gastfreundschaft direkt dazu bei, das Wohnumfeld für alle noch attraktiver zu gestalten.

Am Ende des Nachmittags ging jeder mit dem Gefühl nach Hause, nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch ein Stück gute Nachbarschaft genossen zu haben – eine gelungene Aktion, die den grauen Februar-Nachmittag in einen strahlenden Höhepunkt verwandelte.

Bilder: Joh. Ohnesorg, Kristina Kasperczyk

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