Datum: 08. Mai 2026
Wetter: Teilweise bewölkt, mit längeren sonnigen Abschnitten bei angenehmen 20 °C
Teilnehmer: 21 gut gelaunte Radlerinnen und Radler
Tourenleitung: Gerhard Elsesser
Schlussmann: Reinhold Harnoth
Start: Aufbruch zur Bahn – aber ohne Zug
Aus allen Stadtteilen rollten die Teilnehmer pünktlich zum Treffpunkt Bahnhof Offenthal. Die Räder glänzten, die Trinkflaschen waren gefüllt und die Laune bestens. Schließlich versprach die Wetter-App einen nahezu perfekten Radeltag – und sie sollte recht behalten.
Nach kurzer Begrüßung und dem obligatorischen „Sind alle da?“ ging es los. Reinhold zählte nach, Gerhard blickte voraus – und schon setzte sich die kleine, aber stattliche Karawane in Bewegung.
Hinfahrt: Gleise, Götzenhain und ganz viel Vorfreude
Die Route führte zunächst gemütlich entlang der Gleise der Dreieichbahn in Richtung Götzenhain. Ohne Zug, aber mit Tempo. Weiter ging es über die Langener Straße bis an den Stadtrand von Langen, stets begleitet von frischem Grün, Frühlingsduft und angeregten Gesprächen.
Am Stadtrand entlang, vorbei an den Eisenbahngleisen und dem Bahnhof Langen, rückte das große Tagesziel näher:
👉 Die SSG Langen – Sport- und Sänger-Gemeinschaft Langen.
Dort hatte Tourenleiter Gerhard – vorausschauend wie immer – im Gartenbereich Plätze reservieren lassen. Und tatsächlich: Die Gruppe wurde bereits erwartet. So fühlt sich Radler-Wertschätzung an!
Einkehr: Kulinarische Überraschungen und große Zufriedenheit
Die SSG Langen erwies sich einmal mehr als radlerfreundliche Oase. Die umfangreiche Speisekarte mit deutschen und kroatischen Gerichten ließ keine Wünsche offen. Besonders erfreulich: Jeder bekam Suppe und Nachspeise serviert, selbst jene, die gar kein Tagesmenü bestellt hatten. Eine ausgesprochen nette Geste des Wirtes, die für große Begeisterung sorgte.
Nach dem hervorragenden Essen ergriff Gerhard die Gelegenheit, um weitere Touren anzukündigen, während Reinhold charmant – aber bestimmt – auf den Start des Stadtradelns am 17. Mai hinwies. Die Stimmung?
👉 Große Zufriedenheit auf allen Seiten.
Rückfahrt: Schnellstrecke, Zwischenstopp und ein historischer Lapsus
Frisch gestärkt ging es auf die Radschnellstrecke Darmstadt–Frankfurt. Über Erzhausen und Wixhausen rollte die Gruppe zügig dahin, bis sie Arheilgen erreichte. Dort bog man links in die Kettenwiesenstraße Richtung Kalkofen ab.
Nach etwa drei Kilometern wartete bereits der nächste Zwischenstopp: der Kalkofen. Und dort auch Wolfgang, ein Radlerkollege, der aufgrund einer Hand-OP nicht mitfahren konnte – es sich aber nicht nehmen ließ, die Gruppe persönlich zu begrüßen. Nach einem kleinen Umtrunk hieß es weiterfahren.
Und dann geschah es.
Durch das gleichzeitige Ankommen und Abfahren mehrerer Radgruppen, kombiniert mit Autoverkehr und allgemeiner Betriebsamkeit, kam es zum großen Malheur:
Ein Teil der Gruppe ließ sich von einer anderen Radlergruppe versehentlich „entführen“. Trotz beherzter Rückrufversuche des Tourenleiters – vergebens. Als die Abtrünnigen ihren Irrtum bemerkten, war es zu spät. Umkehren? Sinnlos.
So fuhren die Abtrünnigen kurzerhand einen alternativen Heimweg, während der verbleibende Rest den geplanten nahm. Ein Lapsus, wie er in 12 Jahren Gruppengeschichte noch nie vorgekommen war.
Fazit: Tourenleiter weg, Schlussmann weg – aber Stimmung top!
Besonderheiten des Tages:
✅ Tourenleiter und Schlussmann kurzzeitig verloren
✅ Gruppe geteilt
✅ Trotzdem: Take it easy
Am Ende fanden alle wieder wohlbehalten nach Hause – mit einer guten Geschichte mehr im Gepäck.
Schlusswort: Lob und Ausblick
Ein großes Lob an alle Mitradelnden für Disziplin, Humor und Gelassenheit – so macht Gruppentour richtig Spaß.
Nächste Tour:
📅 Freitag, 15. Mai
📍 Start: 50. Breitegrad in Waldacker, 11:00 Uhr
🚴 Ziel: Hanau-Lamboy, anschließend ein Stück entlang der Kinzig
🍽️ Einkehr geplant
Wir freuen uns schon – mit oder ohne Umweg!
Bilder: Monika Grohmann, Marina Wollenweber, Lilliane Charak, Reinhold Harnhoth










