Vom Wetter begünstigt und vom Hunger motiviert ging es diesmal auf eine abwechslungsreiche Tour nach Weiterstadt. Nach mehreren hitzebedingten Verschiebungen meinte es der Wettergott endlich gut mit uns. Herausgekommen ist eine rundum gelungene Radtour mit vielen schönen Momenten, netten Gesprächen und kulinarischen Höhepunkten.
Start in Urberach
Am Freitag, den 07.08.2026, trafen sich die Radlerinnen und Radler der Quartiersgruppe Waldacker um 11 Uhr am Bahnhof Urberach. Die Waldackerer waren bereits eine halbe Stunde zuvor am Bürgertreff Waldacker gestartet. Auch die Gastfahrer aus Offenbach trafen pünktlich ein, sodass die Gruppe bestens gelaunt zur Tour nach Weiterstadt aufbrechen konnte.
Bei angenehmen Temperaturen zwischen 26 und 28 Grad konnten wir endlich eine Tour nachholen, die wegen der wochenlangen Hitzeperiode mehrfach verschoben werden musste. Während im Juni und Juli oft deutlich über 30 Grad herrschten, präsentierte sich dieser Freitag geradezu als ideales Radfahrerwetter.
Insgesamt machten sich 22 Radlerinnen und Radler auf den Weg. Besonders erfreulich war wieder die Teilnahme unseres ältesten Mitstreiters Roman Weisenberger, der mit beeindruckenden 96 Jahren allen zeigte, dass Radfahren keine Frage des Alters ist. Die Tour wurde souverän von Gerhard Elsesser geführt, während Reinhold Harnoth als Schlussmann darauf achtete, dass niemand verloren ging.
Die Hinfahrt: Durch Wald und Flur nach Weiterstadt
Zunächst führte uns der Urberach-Messel-Radweg nach Messel. Nach der Durchfahrt des Ortes überquerten wir die Kranichsteiner Straße und setzten unsere Fahrt auf der Kalkhofenschneise fort.
Am ehemaligen Forsthaus Kalkofen, heute ein beliebtes Ausflugslokal, wurde eine erste Trinkpause eingelegt. Die mitgebrachten Getränke aus den Satteltaschen waren bei den angenehmen Temperaturen zwar nicht überlebenswichtig, aber dennoch willkommen.
Frisch gestärkt ging es weiter über den Stumpferweg, vorbei an Arheilgen und schließlich auf der Weiterstädter Landstraße unserem Tagesziel entgegen. In der Darmstädter Straße 76 erreichten wir den Darmstädter Hof, wo man bereits auf unsere Ankunft vorbereitet war.
Einkehr im Darmstädter Hof
Der Darmstädter Hof verfügt über einen gemütlichen Innenhof, dessen Mittelpunkt ein großer Kastanienbaum bildet. Sein Schatten war an diesem Sommertag ein äußerst geschätzter Service der Natur.
Eine Speisekarte suchte man vergeblich, denn stattdessen erwartete uns ein umfangreiches Buffet. Angeboten wurden Tagessuppe, ein reichhaltiges Salatbuffet, paniertes Schnitzel, Putengulasch, Nürnberger Würstchen, eine mediterrane Gemüsepfanne sowie Bratkartoffeln und Kroketten. Da Freitag war, durfte natürlich auch Backfisch nicht fehlen. Den süßen Abschluss bildete ein leckeres Dessert.
Das Beste daran: Jeder konnte essen, so viel er wollte. Bei einem durchaus fairen Preis blieb kein Wunsch offen. Die allgemeine Zufriedenheit war deutlich sichtbar, und schnell war man sich einig: Hierher kommen wir gerne wieder.
Mehr Informationen zum Lokal gibt es auf der Homepage des Darmstädter Hofs.
Die Rückfahrt: Schlösser, Biergarten und Eisgenuss
Nach der ausgiebigen Stärkung machten wir uns auf den Heimweg. Zunächst durchquerten wir Weiterstadt und erreichten anschließend Braunshardt. Dort legten wir am Schloss einen kurzen Halt ein. Im Schlossgarten herrschte bereits emsiges Treiben, denn die Vorbereitungen für das diesjährige Gartenfest liefen auf Hochtouren.
Weiter führte uns die Strecke nach Schneppenhausen. Kurz darauf folgte das nächste Highlight des Tages: die Nickelmühle mit ihrem liebevoll angelegten und gut besuchten Biergarten. Natürlich konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und gönnten uns auch dort eine kurze Rast.
Mehr Informationen zum Biergraten gibt es auf der Homepage der Nickelmühle
Anschließend ging es weiter zum Steinrodsee, den wir umrundeten, bevor wir über die A5 nach Erzhausen gelangten. Für die Naschkatzen der Gruppe durfte dort ein weiterer Zwischenstopp nicht fehlen: Eiskaffee und Eis sorgten für neue Energie.
Mit frischem Schwung führte die Strecke über die Brandschneise nach Offenthal und schließlich zurück Richtung Urberach. An der Bulau trennte sich die Gruppe nach und nach, und jeder trat die letzten Kilometer nach Hause an.
Fazit
Was lange währt, wird endlich gut. Die mehrfach wetterbedingt verschobene Tour nach Weiterstadt entwickelte sich zu einer der schönsten Ausfahrten des Sommers. Eine abwechslungsreiche Strecke, gesellige Pausen, hervorragendes Essen und einige überraschende Highlights am Wegesrand machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.
Ein großes Dankeschön an Tourenleiter Gerhard Elsesser und Schlussmann Reinhold Harnoth. Trotz mehrerer wetterbedingten Anläufe haben sie die Tour nicht aus den Augen verloren und uns sicher zu allen Highlights geführt. Das Urteil der Radlerinnen und Radler fiel daher einstimmig aus: Gut Ding will Weile haben. Das Warten hat sich gelohnt! 🚴♀️🚴♂️☀️🍻🍨
Bilder: Lilliane Charak, Monika Grohmann, Reinhold Harnoth, Johannes Ohnesorg


















Hallo Hans,
wieder ein toll gelungener Bericht zur letzten Radtour nach Weiterstadt. GRATULATION